02 Januar

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2.    Januar

 

Glauben zu meinen Bedingungen?

In meiner nassen Phase, habe ich immer gebetet: „Setze diesem Elend doch endlich ein Ende!“ Der Wunsch war schon ehrlich gemeint aber aufrecht erhalten konnte ich ihn nur, bis zu dem Zeitpunkt, als ich in einem lichten Moment darüber nachdachte. Natürlich sollte mir Gott oder wer auch immer diese Krankheit nehmen und mich wieder Gesund machen. Natürlich auch zu meinen Bedingungen. Ich wollte nicht mehr abhängig sein und wieder so konsumieren können, wie es andere auch tun. Wen auch immer ich anbetete, konnte dieser Jemand meinen Ausruf: „Setze diesem Elend doch endlich ein Ende!“ auch anders Verstehen. Er hätte mir auch das Leben nehmen können und somit dem Ganzen ein Ende setzen können. Da habe ich verstanden, das Glauben nur bedingungslos funktionieren kann. Dieses Bewusstsein, das die Medaille zwei Seiten hat, ließ mich konkreter und nicht so bestimmend werden. Auch war mein Anliegen kein Ausruf mehr, sondern ein Bitte. „Bitte hilf mir in ein abstinentes Leben.“ Es ist eine ganze andere Haltung. Mir gegenüber, dem Leben gegenüber und auch dem höheren Wesen gegenüber, welches ich um Hilfe gebeten habe.

Jeden Vorteil erkaufe ich mir mit mindesten einem Nachteil oder in jedem Nachteil steckt immer auch ein Vorteil!

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So lange lebe ich abstinent!

Abstinenztage

10.01.1993

Mit Selbsthilfe und Therapie, habt ihr eine gute Chance es auch zu schaffen!



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