08. Januar

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08. Januar

 

Innehalten oder einen Schritt zurückgehen

 

In der Geschäftigkeit des Alltags entgehen viele Dinge meiner Aufmerksamkeit. Ich bin fokussiert auf die „wichtigen“ Dinge des Lebens. Ich muss die gesteckten Ziele im Beruf genauso im Blick haben wie die im privaten Leben. Die nächste Urlaubreise will finanziert werden oder der Whirlpool fürs eigene Haus. Es soll doch ein ganz besonderer Urlaub werden, schließlich fahren wir nur einmal im Jahr 3 Wochen weg. Frau und Kinder dürfen zu ihrem Recht kommen und die Freundschaften wollen auch gepflegt sein. So hasten wir von einem zum anderen Ereignis ohne die kleinen Dinge des Lebens zu bemerken.

Einmal inne zu halten, einmal einen Schritt zurück zu gehen und sich die Situation aus der Ferne anschauen, verschafft uns sehr oft einen anderen Blick, eine andere Blickrichtung. Uns fallen dann vielleicht Dinge auf, die uns wichtig sind uns aber im Alltag untergehen.

Wenn wir vor der Tür eines großen Hauses stehen und uns wundern, dass keiner aufmacht, gehen wir auch einige Schritte zurück um zu sehen, ob jemand aus dem Fenster schaut. Wenn wir noch ein paar Schritte zurückgehen, können wir ein Stück an dem Haus vorbeischauen und sehen, die Menschen sitzen im Garten. Eine andere Perspektive einnehmen.

 

Jeden Vorteil erkaufe ich mir mit mindesten einem Nachteil oder in jedem Nachteil steckt immer auch ein Vorteil!

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