19. Januar

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19. Januar

 

Sind wir wirklich bereit?

 

Mit welchem Anspruch, mit welchen Erwartungen kommt jemand zu mir? Er erwartet Hilfe von mir. Manchmal kamen die Menschen zu mir wenn das Kind noch auf dem Brunnenrand stand, doch oft wenn das Kind schon im Fallen war. Es waren die Angehörigen eines abhängig Erkrankten, die als Erstes kamen. Sie schütteten mir in Ihrer Not Ihr Herz aus. Bin ich wirklich bereit, in diesem Moment meine Hand auszustrecken? Im bildlichen wie im wörtlichen Sinne?

Die Hand zu reichen bedeutet für den der sie bekommt, Erleichterung, Hoffnung, ein Neuanfang auch ohne gleich die Trennung vom Süchtigen als letztes Mittel in Aussicht zu stellen, ein Gefühl von Hilfe mit Rat und Tat zu bekommen, stellt sich bei dem Ratsuchenden ein. Bin ich bereit, dass was jetzt kommt zu leisten? Echte Begleitung? Ich konnte nahezu in allen Fällen immer ein uneingeschränktes „Ja“ dazu finden. Die Aussicht darauf, sich nicht nur um sich selbst kümmern zu dürfen, sondern es vordergründig zu tun, bewirkte eine Veränderung bei dem Ratsuchenden. Nur ein Mensch der für sich sorgt und dem es gut geht hat Energien zur Verfügung, die er seiner Umwelt zur Verfügung stellen kann. Und ein abhängig Erkrankter saugt Energie in sich auf und kostet unendlich Kraft.

Deshalb stelle ich die Frage jetzt noch einmal. Sind wir, bin ich wirklich bereit, dass alles mitzutragen? Mit dieser Bereitschaft können wir wirklich etwas bewegen. Mit ganzem Herz und klarem Verstand.

 

Jeden Vorteil erkaufe ich mir mit mindestens einem Nachteil oder in jedem Nachteil steckt immer auch ein Vorteil!

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