25. Januar

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25. Januar

Der Gelassenheitsspruch

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
  den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
  und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

 

Die zweite Zeile ist nicht weniger wichtig als die erste. Dinge wirklich angehen, die ich ändern kann. Ich habe viele solcher Dinge auf die lange Bank geschoben. Oft genug haben sie mich dann in den unmöglichsten Momenten eingeholt um erledigt zu werden. Zumeist waren es eher schwierige, unangenehme oder unbequeme Dinge. Das berühmteste Beispiel ist glaube ich Steuererklärung. Ja, oft genug habe ich die Abgabefristen bis zum Letzten ausgenutzt und musste mich dann auf einmal damit auseinandersetzen. Zumeist standen dann auch andere, wichtige Dinge na, um erledigt zu werden.

Manchmal scheinen aber auch Dinge nur so als ob es nicht in meiner Macht steht etwas zu verändern. Das liegt sehr oft vor, wenn ich möchte, dass ein anderer Mensch sich anders verhält als er dies für gewöhnlich tut. Da möchte ich die berühmte nicht mit dem Deckel verschraubt Zahnpasta Tube ins Spiel bringen. Vielleicht ist er vergesslich oder hat schon morgens oder auch abends andere Dinge im Kopf und ist deshalb unaufmerksam.

Als erstes habe ich die Möglichkeit ihn darum zu bitten, die Tube doch nach der Benutzung zu verschließen. Bei solch unwichtigen Sachen geht das Bitten meist noch, doch oft werden in der Kommunikation zwischen Partnern versteckte Botschaften verwendet, die oft ins Leere laufen, da sie nicht verstanden werden. Dinge klar zu benennen, klar zu äußern was ich von dem anderen möchte ist da schon sehr hilfreich. Und nicht nur versteckt zu sagen: „Ich habe die Zahnpasta Tube zugedreht.“ So etwas verstehe ich mittlerweile. Früher hätte ich darauf mit dem Wort schön geantwortet und die Geschichte wäre für mich erledigt gewesen. Die eigentliche „Bedürfnisäußerung“ die in dieser Information enthalten war, hätte ich nicht wahrgenommen. Für mich wäre es lediglich eine Information gewesen.

Die zweite Möglichkeit liegt bei mir selbst. Ich könnte meine Einstellung zu diesem, mich ärgernden Vorfall ändern. Ich könnte es mir zur Gewohnheit machen sie mit Freude zu zuschrauben. Oder ich schaffe mir eine eigene Tube an und verlagere damit den Ärger darüber eine vertrocknete Tube vorzufinden in seine Verantwortung. Dort gehört sie übrigens auch hin. Möglichkeiten gibt es viele. Oft sind die am Wirksamsten, wo der Verursacher in die Verantwortung genommen. Beharre ich auf dem Standpunkt der andere müsse sich verändern, wird nie etwas passieren. Oder um mit einem Bild zu antworten, der Krug bricht irgendwann auf dem Weg zum Brunnen.

Jeden Vorteil erkaufe ich mir mit mindestens einem Nachteil oder in jedem Nachteil steckt immer auch ein Vorteil!

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