27. Januar

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27. Januar

Es gibt viele Möglichkeiten zum Unglücklichsein.

 

Eine davon ist, sich von anderen so manipulieren zu lassen, dass man sich selbst völlig aus dem Blickfeld verliert und nur noch auf das Gegenüber fixiert ist und sich aufgegeben hat.

In unzähligen Gesprächen mit Angehörigen von alkoholkonsumierenden Menschen, habe ich mich manchmal gefragt, wie viel kann ein Mensch aushalten. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Frau, die mit allem was sie zur Verfügung hatte, nur Unglücklichsein ausstrahlte.

Sie wurde von Ihrem Partner nur ausgenutzt, gedemütigt, hintergangen, um Geld gebracht, belogen… Dies zu hören, an Ihrer Körperhaltung zu sehen und mit den restlichen Sinnen zu spüren, war schwer für mich auszuhalten.

Nachdem sie Ihren Redeschwall denn endlich hörte Ihr mal jemand zu beendet hatte, fragte ich sie, was sie von mir möchte. Sie sagte: „Dass er aufhört zu trinken.“ Ich hatte das Gefühl, dass Sie schon während dessen sie das aussprach merkte, dass kein Mensch außer er selbst dies bewerkstelligen kann.

Ich sprach davon, dass ich mich von Zeit zu Zeit daraufhin überprüfe, ob ich mich noch spüre. Ob ich noch Zufriedenheit, Geborgenheit, Dankbarkeit, ein bisschen Glück… verspüre. Es muss nicht zwangsläufig alles von dem Aufgezählten vorhanden sein, doch eine Grundzufriedenheit, ein sich gut Aufgehobensein darf schon vorhanden sein. Ist dies nicht mehr zu spüren, besteht für mich Handlungsbedarf. Dann darf ich mich mitteilen um Veränderungen zu erwirken und/oder mich selbst so verändern, damit sich der angestrebte Zustand wiedereinstellt. Das sollte ich mir wert sein!

Jeden Vorteil erkaufe ich mir mit mindestens einem Nachteil oder in jedem Nachteil steckt immer auch ein Vorteil!

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