29. Januar

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29. Januar


Demut

Demut kommt in unserem Sprachgebrauch nur noch selten vor. Viele Menschen bringen Demut mit einem unterwürfigen Verhalten in Verbindung. Ein sich klein machen, sich in etwas ohne Gegenwehr ergeben. Einige verstehen darunter, dass Sie sich selbst aufgeben sollen.

Es ist für mich unverständlich, dass es dies alles früher auch bedeutete. Dann wurde das Wort Demut in Verbindung mit Religion oft manipulativ benutz. Das ist nicht mein Verständnis von Demut.

Demütig zu sein, bedeutet sich frei zu machen. Das was mich seelisch oder psychisch festhält, los zu lassen. Ich lasse ab von meiner engstirnigen Sichtweise. Ich lasse ab von meinen Widerständen gegen alles und jeden. Ich lasse ab von meinen übermäßigen Ängsten. Ja, im übertragenen Sinne lasse ich ab von meinem alten Leben. All dies bereitet uns auf das Erkennen vor, was das Leben, in guter, wohlwollender und gewinnbringender Weise für uns bereit hält. Erst wenn wir erkennen, was wir mit all dem gewinnen, sind wir bereit für Veränderungen an uns selbst.

Erst als ich demütig alles losgelassen habe was mich festgehalten und weiterhin Alkohol konsumieren ließ, konnte ich erkennen was das Leben noch so für mich vorbereitet hat. Ja wie gewinnbringend ein Leben ohne Alkohol für mich sein kann, konnte ich wirklich die Flasche beiseite stellen.

Hin und wieder ist es notwendig, demütig zu sein.

Jeden Vorteil erkaufe ich mir mit mindesten einem Nachteil oder in jedem Nachteil steckt immer auch ein Vorteil!

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