2. Februar

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2. Februar

 

Wirklich über den Berg?

 

Viele von uns sehen die eigenen Widerstände wie ein erklimmen des Berges, an dem sie immer wieder auf halber Strecke herunterrutschen.

Mir ist es so gegangen, nach dem ich zugegeben hatte abhängig zu sein. Ich war damals 32 ½ Jahre alt. Bei einer damaligen durchschnittlichen Lebenserwartung von 75 Jahren, hätte ich ja 42 ½ Jahre ohne Alkohol zu konsumieren zu können verbringen sollen. Das war ein Berg der mir einfach viel steil und zu hoch war. Doch auf der anderen Seite lag die Abstinenz.

Ich rannte immer wieder gegen diesen Berg an und damit gegen meine eigenen Widerstände und versagte. 2 Jahre ging das. Nach jeder Entgiftung, Anlauf nehmen, auf den Berg mit neuer Energie, Zuversicht, Hoffnung es nun zu schaffen zu rennen, um dann irgendwann den Halt zu verlieren und wieder abzustürzen oder zurückzufallen.

Erst als ich aufgab, dem Alkohol den Sieg zusprach, den Berg aber nicht die Abstinenz aufgab, konnte ich mich umdrehen und in die andere Richtung gehen. Die Erde ist rund und irgendwann werde ich auf der anderen Seite ankommen. Die andere Seite war nicht der Beginn der Abstinenz, sondern das Ziel.

Jeden Vorteil erkaufe ich mir mit mindestens einem Nachteil oder in jedem Nachteil steckt immer auch ein Vorteil!

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10.01.1993

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